Heute Morgen begann unser Tag ganz entspannt – zumindest so entspannt, wie man mit vollgepackten Rucksäcken eben sein kann. Mit dem Zug ging es von Erode nach Salem, und zu unserem großen Glück lagen sowohl unser Hotel in Erode als auch das in Salem nur einen Katzensprung vom jeweiligen Bahnhof entfernt. So konnten wir uns das übliche „Rucksack-in-die-Rikshaw“-Packen sparen und einfach gemütlich zu Fuß losziehen.
Unser Zug, der Vandebharat Express, startete pünktlich um 8:45 Uhr – und kaum hatten wir uns richtig hingesetzt und angefangen, das überraschend üppige Frühstück zu genießen, da waren wir auch schon angekommen: 9:30 Uhr, Salem! Eine Zugfahrt, die sich eher wie ein ausgedehntes Frühstück mit Aussicht angefühlt hat.
Nach dem Einchecken im Hotel und einer kurzen Frischmach-Pause zog es uns direkt weiter zum Teeladen unseres Freundes Fahith. Und was sollen wir sagen: Der Empfang war ausgesprochen herzlich! Fahith, seine Mutter, sein Vater (der sich von einer Operation erholt), seine Oma, seine Tante, sein Onkel und seine Freunde – alle waren da und haben sich riesig gefreut, dass wir unser Versprechen gehalten haben und wieder zu Besuch sind.
Gemeinsam mit Fahith, seiner Mutter sowie seinen Freunden Ibrahim und Ashik haben wir dann den Nachmittag und Abend damit verbracht, Salem und die Umgebung mit dem Auto zu erkunden. Es wurde gelacht, erzählt, angehalten, weitergefahren, ein kleiner Snack hier und ein kaltes Getränk da – kurz gesagt: ein perfekter Tag voller Begegnungen und kleiner Abenteuer.
Und wenn das erst der Anfang war, dann können die nächsten Tage eigentlich nur genauso schön – oder vielleicht sogar noch besser – werden.